Welche Regeln sind sinnvoll, wenn ich über Offenheit in der Beziehung sprechen will?

Grundregeln der Liebe

Die Frage nach sinnvollen Regeln wird häufig gestellt und gerade ganz am Anfang sind Paare sehr an der Erstellung eines Regelkatalogs interessiert. Das ist nachvollziehbar, denn der Austausch über Regeln hilft beim Sprechen und er gibt ein Gefühl von Sicherheit. Allerdings sind zwei Dinge hierbei wichtig: Erstens sind Regeln nicht ein für alle Mal gültig. Sie müssen immer wieder neu besprochen und verändert werden. Denn das Leben verändert sich. Bedürfnisse verändern sich und was für das eine Paar als kluge Regel hilft, ist dem anderen Paar eine unpassende Einschränkung. Zweitens warne ich davor, die Sinnhaftigkeit von Regeln zu überschätzen. Denn Regeln sind solange sinnvoll, solange sie nicht wirklich benötigt werden. Eines Tages wird eine Regel gebrochen werden (das kann ich beinahe garantieren) und genau das kann dann zu einem schweren Gefühl von Betrug und Verrat führen.

Wichtiger als Regeln sind daher aus meiner Sicht grundsätzliche Prinzipien, nach denen sich ein Paar auf der Suche nach dem eigenen stimmigen Beziehungsmodell orientieren kann – gilt übrigens für alle, ob nun monogam oder anders:

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Leid und Schmerz gehören dazu

zwei Männer aus Stein sitzen

Es ist paradox: Wir sehnen uns nach Glück und Erfüllung, aber in dem Moment, wo wir uns danach sehnen, stoßen wir auf das Gegenteil. Wir spüren, dass wir eben nicht glücklich sind. In keiner supertollen Beziehung, in keinem Flow. Das Leben ist mühsam. Und Gefühle sind alles, nur nicht permanent schön.

In einer Liebesbeziehung ist das ganz genauso. Wer ständig glaubt, die Beziehung müsse besser sein, der verstärkt damit den Zustand der eigenen Unzufriedenheit. Was wäre, wenn wir einfach mal akzeptieren: Beziehung macht Arbeit. Kommunikation misslingt. Das Nervige gehört dazu.

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Wie und wofür öffne ich eine Beziehung?

Sieben Köpfe liegen im Kreis

In unserer romantischen Vorstellung von Liebe ist ganz häufig die Idee verknüpft, dass ich nur einen Menschen lieben und begehren kann und es gibt den weit verbreiteten Glauben, dass eine Liebe nicht echt ist, wenn plötzlich das Begehren für einen anderen auftaucht. Allein dadurch fühlen sich Menschen bedroht und sie glauben, dass die Zweier-Liebe dadurch entwertet wird. Das ist aber ein großer Irrtum.

Nur weil ich plötzlich Schmetterlinge im Bauch habe oder meine Lust erwachen spüre, heißt das nicht, dass die Liebesgefühle für meinen Partner automatisch schwächer werden oder ich mich innerlich abwenden muss. Sich selbst einzugestehen, bestimmte Bedürfnisse zu haben, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Intensivierung deiner Beziehung.

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Drei Regeln im Umgang mit Eifersucht

rotes Schloss an Zaun

Eifersucht ist ein scheußliches Gefühl. Wobei es sich gar nicht um ein bestimmtes Gefühl handelt, eher um eine Stimmung oder Gefühlslage, aus der heraus sich der eifersüchtige Mensch mit allen möglichen negativen Gefühlen konfrontiert sieht. Manche Menschen erleben in ihrer Eifersucht Wut und Ärger, andere werden traurig und fühlen sich einsam, wieder andere fühlen sich als Versager und zweifeln an sich selbst. Jeder Mensch hat seine eigene schön-grausige Mischung aus schwierigen Gefühlen, die zu seiner Eifersucht gehören.

Kein Wunder, dass Eifersucht nervt. Sowohl unsere eigene als auch die unserer Partner oder Partnerinnen. Sie kann unser Wohlbefinden erheblich stören und es gehört zu den Dingen, gegen die man gerne eine Impfung hätte. Wir wollen Eifersucht nicht haben. Sie ist ätzend und störend.

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Paardiologie: Wie werden wir authentisch?

Herz aus Licht

Dies ist eine Liebeserklärung an Martin und Charlotte! Wer den Podcast der beiden noch nicht gehört hat, hier kommt eine dicke Empfehlung! Da sitzen zwei Menschen am Mikrophon und reden miteinander über ihre Beziehung. Sie stellen sich gegenseitig Fragen und vereinbaren, dass sie immer ehrlich antworten. Sie reden über ihre Krisen, über ihre Wünsche und darüber, was sie in der Liebe trennt und verbindet. Seit über 16 Jahren sind die beiden ein Paar und sie wollen das, was sich die meisten Menschen wünschen: bis ans Lebensende miteinander glücklich sein.

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